Stipendiaten

Glückwunsch! Sie werden durch ein Deutschlandstipendium gefördert. Ihr monatliches Stipendium in Höhe von 300 EURO wird zu gleichen Teilen vom Bund und von privaten Förderern finanziert. Diese Förderung und die damit verbundene Anerkennung Ihrer Leistung gibt Ihnen den finanziellen Freiraum, Ihr Studium voranzubringen.

Darüber hinaus kann das Deutschlandstipendium auch das Sprungbrett für eine weiterführende Förderung sein. Jedes Stipendium wird erst durch die Kofinanzierung eines privaten Förderers ermöglicht. Dieser direkte Kontakt bietet Ihnen die Möglichkeit, auch über den allein finanziellen Aspekt hinaus gefördert zu werden. In den ersten Jahren des Programms haben sich aus der Förderung heraus eine ganze Reihe von Praktika, Thesisarbeiten und Kooperationen ergeben. Nutzen Sie daher den direkten Kontakt zu den Förderern.

Neben dem Anteil der privaten Förderung stammt die zweite Hälfte des Förderbetrages aus öffentlichen Mitteln. Grundlage hierfür ist das Stipendiumprogramm-Gesetz (StipG) der Bundesregierung, aus dem sich eine Reihe von rechtlichen Hinweisen ergeben.

Wichtige Hinweise für Sie sind vor allem:

  • das Stipendium muss nicht zurückgezahlt werden,
  • es wird nicht auf das BAföG angerechnet,
  • es wird nicht auf andere Sozialleistungen (z.B. Arbeitslosengeld II) angerechnet,
  • Wohngeld kann parallel bezogen werden – beim Antrag auf Wohngeld wird das Deutschlandstipendium aber zur Hälfte bei der Berechnung des Jahreseinkommens berücksichtigt,
  • der Bezug hat keine Auswirkungen auf Kindergeld,
  • es handelt sich nicht um ein steuer- oder sozialabgabenpflichtiges Einkommen,

Darüber hinaus ergeben sich aber auch eine Reihe von Rechten und Pflichten:

  • es besteht kein Rechtsanspruch auf das Stipendium,
  • wer bereits eine begabungs- und leistungsabhängige materielle Förderung erhält, die durchschnittlich 30 EURO oder mehr pro Monat beträgt, kann kein Deutschlandstipendium bekommen. Eine Übersicht zur Zulässigkeit des gleichzeitigen Bezugs anderer Stipendien erhalten sie hier,
  • die Förderung endet, wenn sie das Studium beenden bzw. abbrechen, den Studiengang bzw. die Hochschule wechseln oder exmatrikuliert werden,
  • vorsätzlich gemachte unwahre Angaben führen zum Ausschluss aus der Stipendienvergabe und
  • die Vergabe der Stipendien erfolgt vorbehaltlich der Finanzierung der Plätze durch private Förderer.

Nach dem Ende Ihrer Förderung haben Sie die Möglichkeit, diese durch einen Folgeantrag zu verlängern. Die Antragsstellung hierfür erfolgt im Rahmen der Bewerbungsphase I, siehe Termine. Für eine Weiterförderung müssen laut Gesetz zwei Grundbedingungen erfüllt sein:

  • Sie müssen weiterhin an der Hochschule Pforzheim immatrikuliert sein und
  • Sie dürfen Ihre Regelstudienzeit noch nicht überschritten haben.

Abgesehen davon richtet sich die Auswahl nach den üblichen Kriterien wie Leistung,  Begabung und soziale Kriterien, die auch im Vergleich zum vorherigen Antrag betrachtet werden.