Praktikum bei der All for One Group SE

by Jasmin Leist

Hallo mein Name ist Andreas. Ich darf euch heute von meinen bisherigen Erfahrungen im Praxissemester unter Bedingungen der Corona-Pandemie erzählen.

In welchem Semester bist du aktuell?

Ich befinde mich derzeit im fünften Semester im Studiengang Wirtschaftsinformatik, Management & IT (BWMI) und lege mein Praktikum daher zum vorgesehenen Zeitpunkt ab. Ein Aufschieben des Praktikums kam für mich nicht in Frage.

In welchem Unternehmen absolvierst du dein Praxissemester?

Mein Praktikum lege ich bei der All for One Group SE am Standort Filderstadt-Bernhausen (beim Flughafen Stuttgart) ab. Die All for One ist die Nummer 1 unter den SAP-Partnern im deutschsprachigen Mittelstandsmarkt. Die Gruppe besteht aus unterschiedlichen, spezialisierten Tochtergesellschaften und Units, die alle wesentlichen Kompetenzen unter einem Dach vereinen: Strategie- und Managementberatung, Prozessberatung, Branchen-Expertise und Technologie-Know-how, IT-Beratung und -Services sowie Transformationsmanagement. Insgesamt beschäftigt die All for One rund 2.500 Mitarbeiter in fünf Ländern: Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen und Türkei.

In welcher Abteilung bist du tätig und wie sehen deine Aufgaben aus?

Vor Beginn meines Praktikums war ich als Werkstudent im Bereich Corporate Development (Strategie und Portfolio Management) beschäftigt. Hier bestand meine Aufgabe primär aus Mitwirken im gruppenweiten strategischen Portfoliomanagement durch Definition von Prozessen (BPMN) und Automatisierung von Workflows.

Für das Praktikum bin ich nun in das Produkt- und Servicemanagement der Tochtergesellschaft „All for One Steeb“ gewechselt. Die All for One Steeb ist die auf SAP und Geschäftsprozesse spezialisierte Einheit der All for One. Hier unterstütze ich den Fachbereich „Portfolio Management“. Portfolio Management beschreibt eine Praxis zur Verwaltung aller Aspekte der Produkte, die ein Unternehmen verkauft. Dazu gehören die Bewertung ihrer Leistung, die Ermittlung von Risiken und Chancen, die Priorisierung hochwertiger Produkte, die Optimierung der Ressourcenzuweisung für das gesamte Portfolio und die ausgewogene Verteilung des Produktmix auf strategische Bereiche.

Ich war bereits ab dem ersten Tag voll im Team integriert und nehme eigenständig Aufgaben im Bereich der Geschäftsprozessentwicklung sowie Betreuung einer prozessunterstützenden App-Entwicklung war. Hierbei werde ich durch das Team des Produkt- und Servicemanagement bereits als Produktmanager grundlegend ausgebildet und betreut. Auch eine Ausbildung als SCRUM Master wird geboten.

Wie sieht es bei dir mit Home Office aus?

Leider bleibt auch die IT-Branche nicht von den Auswirkungen der Pandemie verschont. Die All for One ist seit April 2020 bereits fast vollständig im Home-Office. Auch meine Tätigkeit als Werkstudent fand bis auf zwei Vor-Ort-Terminen ausschließlich aus dem Homeoffice statt. Dies ist auch während des Praktikums so. Vor-Ort Treffen fanden bisher nur ganz wenige statt und dann auch nur unter strengsten Hygienevorschriften und Auflagen.

Die Zusammenarbeit im Team aus dem Homeoffice heraus funktioniert hervorragend. Natürlich ist es schöner, wenn man die Kolleginnen und Kollegen einmal persönlich trifft, aber ich konnte jetzt keine wirkliche Barriere der Zusammenarbeit aufgrund von Homeoffice feststellen.

Unser Team ist grundsätzlich sehr verteilt. Einige Kollegen sind aus Dortmund und dem Münsterland, eine Kollegin sowie zwei Kollegen sind in Heidelberg, ein paar in Filderstadt und mein Chef beispielsweise gehört formal zum Standort Memmingen. Das Produkt- und Servicemanagement selbst wird von einer Kollegin aus Graz (Österreich) geleitet. Sie ist aber auch oft an den Standorten Filderstadt und Heidelberg.

Was gefällt dir besonders gut?

Besonders gut gefällt mir die abwechslungsreiche Arbeit im Produkt- und Servicemanagement. Wir haben regelmäßige Abstimmungstermine im Team („Jour Fixe“) und kehren anschließend in die entsprechenden Tätigkeiten zurück. Da man sehr viel Eigenverantwortet zugesprochen bekommt, kann man sich seine Arbeitswoche einteilen, wie es am besten zum eigenen Rhythmus passt. Das ist ein klarer Vorteil des Homeoffice meiner Meinung nach, da ich selbst z.B. kein Frühaufsteher bin und nicht in die Filiale nach Stuttgart fahren bzw. „stehen“ muss, sondern den Laptop anmache und produktiv arbeiten kann.

Ich freue mich auf jeden Fall auf die noch kommenden drei Monate meines Praktikums und selbstverständlich auch die Zeit nach dem Praktikum bei der All for One – ich werde nämlich weiterhin dort bleiben.

Foto: All for One Group SE

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