Zukunft der Stadtmobilität: Wie personalisierte Planungsassistenten den Weg zu einer effizienten und zufriedenen Mobilität ebnen

von Petsch, Erik

Pforzheim, 12.06.2024 – Im Rahmen der Vorlesungsreihe „Ringvorlesung Digitalisierung“ an der Hochschule Pforzheim hielt Alexandra Wins am 11.06.2024 einen spannenden Vortrag über die Bedeutung der individuellen Mobilität für das gesellschaftliche Wohlbefinden und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Sie betonte, dass gerade in urbanen Gebieten der multimodale Verkehr eine kosteneffiziente und zeitsparende Alternative zur Abhängigkeit von einem einzigen Transportmittel darstellt.

Die Referentin erklärte den Zuhörern, wie durch die Nutzung verschiedener Verkehrsmittel für eine Reise die Flexibilität und Effizienz des städtischen Verkehrs gesteigert werden kann. Ein besonderes Augenmerk legte sie dabei auf personalisierte Reisevorschläge, die die individuellen Präferenzen der Menschen berücksichtigen. Durch den Einsatz moderner Planungsassistenten, so Wins, lasse sich die Attraktivität des multimodalen Verkehrs weiter erhöhen.

In einer interaktiven Diskussion mit dem Publikum erkundete die Referentin die neuesten Ansätze zur Förderung der individuellen Mobilität in Städten. Sie zeigte deren Potenziale auf, ging aber auch auf mögliche Grenzen ein. Ein besonderer Fokus lag dabei auf dem Unternehmen „LogIKTram„, das sich auf die Entwicklung innovativer Mobilitätslösungen spezialisiert hat. Das Verbundprojekt LogIKTram entwickelt ein innovatives Logistikkonzept und eine IKT-Plattform, um den städtischen und regionalen Güterverkehr in Karlsruhe von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Durch die Nutzung von Straßenbahn- und Stadtbahnwagen für den Transport soll eine umweltfreundliche und effiziente Alternative zum herkömmlichen Straßenverkehr geschaffen werden. Das Projekt arbeitet eng mit der Interessensgemeinschaft RegioKArgo zusammen, um eine langfristige Umsetzung zu gewährleisten.

Die Fragen der Teilnehmer zeigten insbesondere reges Interesse an den Herausforderungen, die sich bei der Umsetzung solcher Konzepte ergeben. Insbesondere die Verlässlichkeit, Qualität und Zugänglichkeit der benötigten Daten wurden intensiv diskutiert. Wins gab einen Überblick über den aktuellen Stand der Entwicklung und skizzierte die nächsten Schritte, die noch anstehen, um die individuelle Mobilität in Städten nachhaltig zu verbessern.

Der Vortrag von Alexandra Wins verdeutlichte eindrucksvoll, welches Potenzial in der Verknüpfung verschiedener Verkehrsmittel und dem Einsatz intelligenter Planungsassistenten steckt. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich diese innovativen Ansätze in Zukunft auf die Lebensqualität in urbanen Räumen auswirken werden.

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