1.000 Schülerinnen und Schüler beim SIT

Es war viel los am vergangenen Mittwoch in der Hochschule Pforzheim. Rund 1.000 junge Leute haben den landesweiten Studieninformationstag genutzt, um die drei Fakultäten der Hochschule näher kennenzulernen. Einige haben sich auf einen richtig weiten Weg gemacht, um die wichtigsten Fragen zum Studium zu klären. Und das Angebot war groß an der Hochschule Pforzheim. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich die Werkstätten und Ateliers der Fakultät für Gestaltung anschauen oder einen Blick in die Labore der Fakultät für Technik werfen. Außerdem hatten sie die Möglichkeit, am „Speed Dating“ der Fakultät für Wirtschaft und Recht teilzunehmen, um mit aktuellen Studierenden über den Alltag und das Studium hier in Pforzheim zu sprechen. Und wer wollte, konnte sich in eine der verschiedenen Schnuppervorlesungen setzen.

SIT

Infostände in der Hochschule Pforzheim

Die Schülerinnen und Schüler waren bestens vorbereitet und hatten sich mit einem riesigen Fragenkatalog auf den Weg in die drei Fakultäten der Hochschule Pforzheim gemacht. „Es ist beeindruckend, wie konkret die Fragen sind“, freute sich eine der Hochschulmitarbeiterinnen über die gute Vorbereitung der jungen Leute. Und das Interesse war breit gefächert. Viele wollten wissen, wie ihr späterer Studiengang genau aufgebaut ist, andere waren sich nicht sicher, ob sie die richtigen Voraussetzungen mitbringen und haben sich darüber informiert. Die Besucherinnen und Besucher konnten ihre Fragen an den verschiedenen Infoständen der Fakultäten klären, einen Blick hinter die Kulissen werfen oder mit Studis selbst ins Gespräch kommen. Die Fakultät für Wirtschaft und Recht hat dafür auch in diesem Jahr ein „Speed Dating“ angeboten, bei dem aktuelle Studis die vielen Fragen beantwortet haben. „Mir war der Unterschied zwischen den einzelnen Marketingstudiengängen nicht ganz klar. Das Speed Dating hat mir hier sehr geholfen“, freute sich Jenny aus Karlsruhe. „Es ist einfacher, bestimmte Fragen mit Studenten zu besprechen“, lachte sie. Wer dazu einmal den richtigen Studienalltag erleben wollte, konnte außerdem an einer der verschiedenen Schnuppervorlesungen teilnehmen oder die Labore der Technik besuchen.

Auch in der Fakultät für Gestaltung konnten sich die Schülerinnen und Schüler über das Studium an der Hochschule erkundigen. „Wieso Malerei?“ war dort eine oft gestellte Frage und die Antwort beeindruckte. Denn viele Besucher wussten vorher nicht, dass das Studium eine Mischung aus modernster Technik und analoger Handwerkskunst ist. „Handgemalte Zeichnungen können sie nicht einfach löschen. Sie überlegen und entwickeln ihre Ideen anders als am Computer“,  erklärten die Designer. Die Ausbildung in den allgemeinen Designfächern wie Zeichnen, Malerei, Skulptur, Fotografie ist deswegen ein fester Bestandteil aller Studiengänge. Eine Darstellung, die nicht nur die Schüler der 11. Klasse aus Baden-Baden und Konstanz überzeugte, sondern auch zu deren konkreten Berufsplänen passte: „Ich möchte Industrial Design studieren und Pforzheim hat hier einen guten Ruf.“

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