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Hanane studiert Wirtschaftsingenieurwesen/ General Management

Schon in der Schule begeisterten mich die technischen und naturwissenschaftlichen Fächer. Ich habe aber damals in Marokko lieber Wirtschaft studiert. Nach einer langen Pause und einem Jahr Studienkolleg für das deutsche Abitur, entschied ich mich Technik und Wirtschaft zu kombinieren und Wirtschaftsingenieurwesen zu studieren. Wegen der Praxisnähe wollte ich lieber an eine Hochschule, die Uni war mir zu trocken.

In Pforzheim fühle ich mich durch die vielen Labore und Projekte gut auf das Berufsleben vorbereitet. Im Praxissemester möchte ich mein Wissen im IT-Bereich erweitern und habe bereits eine Stelle. Das Gute an meinem Studiengang ist, dass es eine Schnittstelle zwischen Technik und Wirtschaft ist und man Kurse aus jedem Bereich belegt. Es macht mir großen Spaß mit Zahlen zu arbeiten und nicht nur die Theorie auswendig zu lernen. Falls ich eine passende Stelle finden sollte, würde ich nach dem Bachelor gerne gleich arbeiten.

Ich denke, dass ich durch mein vielseitiges Studium im Arbeitsleben in der Lage sein werde, abwechslungsreiche Aufgaben zu erledigen. Man hat außerdem sehr gute Berufschancen, denn jemand im Management ohne technisches Hintergrundwissen kann die technischen Zusammenhänge in der Produktion schwerer verstehen und nicht mit einer Ingenieurin oder einem Ingenieur mithalten.

 

 

 

Johanna MBPE


Johanna
studiert Maschinenbau/ Produktentwicklung

Ich bin auf dem Land aufgewachsen und hatte mit allen möglichen Landmaschinen zu tun. Ich konnte Trecker fahren und mit meinem Papa ein bisschen daran basteln. Das waren schöne Erfahrungen. Zunächst habe ich den wirtschaftlichen Weg eingeschlagen, eine Ausbildung zur Bürokauffrau gemacht und einige Jahre in der Buchhaltung gearbeitet.

Neben der Arbeit begann ich mit einem Fernstudium im Wirtschaftsingenieurwesen. Das habe ich nun abgebrochen, da ich merkte, dass der wirtschaftliche Teil nicht das Richtige für mich ist. Stattdessen finde ich aber die Technik enorm spannend. Also studiere ich jetzt Maschinenbau. Weil mich Landmaschinen interessieren wünsche ich mir, später für Claas oder John Deere zu arbeiten.

 

 

 

Darani WIIM


Darani
studiert Wirtschaftsingenieurwesen/
International Management

Ich war auf einem Wirtschaftsgymnasium, wollte aber nichts machen, was nur mit Wirtschaft zu tun hat. Ein Freund von mir fing dann an Wirtschaftsingenieurwesen zu studieren und ich habe mich bei ihm informiert, was das ist und das hat sich gut angehört.

An der Studienrichtung International Management hat mich gereizt, dass die Hälfte der Veranstaltungen auf Englisch stattfindet und dass man für interkulturelle Zusammenarbeit ausgebildet wird.

Ich habe in der Schweiz und bei Daimler in Stuttgart ein Praxissemester gemacht. Dort hörte ich immer wieder, dass ich mit einem Abschluss in Wirtschaftsingenieurwesen keine Probleme haben werde, einen Job zu finden und als Frau in einem technischen Beruf schon gar nicht. Ich konnte während meines Praktikums meine Ideen einbringen und meine Kollegen sagten mir, dass genau das fehle: Frauen denken anders und legen auf andere Dinge Wert, daher arbeiten gemischte Teams besser.

Ich denke, viele Frauen haben Angst, wenn sie Wirtschaftsingenieurwesen hören, dass es zu technisch ist und sie da nicht mitkommen. Aber das stimmt nicht, hier hat man wirklich die Möglichkeit, alles von Grund auf zu lernen und das ist kein Problem.

 

 

 

Buket TI


Buket
studiert Technische Informatik

Vor meinem Studium der Technischen Informatik studierte ich Internationales Management. Das es nicht das Richtige für mich war, merkte ich schnell. Der wirtschaftliche Bereich hat mir nicht so viel Spaß gebracht. Meine Stärken liegen in den technischen Fächern wie Informatik.

In der Oberstufe hatte ich Physik vierstündig und bin sogar einmal wegen Physik sitzen geblieben. Ich habe dann aber gelernt und es für mich entdeckt. Im Studium habe ich nun viel Mathe, Physik, Informatik und Elektrotechnik.

Anfangs überlegte ich, ob ich an einer Uni studieren soll, entschied mich jedoch für die Hochschule, da mir die Praxisausrichtung gut gefällt. In den Laboren können wir das Gelernte gleich praktisch anwenden und sofort sehen, ob wir es verstanden haben, ob es funktioniert oder nicht. Das finde ich hier toll. Wenn wir später beispielsweise einen Roboter programmieren, finde ich das ziemlich aufregend zu sehen, was alles dabei rauskommen kann – was man als Mensch alles erschaffen kann.

Ich weiß noch nicht in welchem Bereich ich nach dem Studium arbeiten werde. Vorstellen könnte ich mich die Softwareentwicklung. Mich reizt es besonders, Apps zu entwickeln – ich mache selber alles mit meinem Handy.

 

 

 

Johanna MIS


Johanna
studiert Information Systems

Vor meinem Bachelorstudium der Technische Informatik habe ich Germanistik studiert, dann aber gemerkt, dass das nicht das Richtige für mich ist. Ich habe mir überlegt, was möchte ich denn eigentlich… Technik hat mich schon immer interessiert, ich hatte auch Physik LK und in der Germanistik bekam ich schon erste Einblicke in Java- Programmierung. Daraufhin habe ich mich für Technische Informatik entschieden, weil man hier richtig in die Tiefe geht und die Systeme von Grund auf versteht. Das ist ein sehr spannendes Feld und die Berufsperspektive ist extrem gut – die Einstiegsgehälter sind phänomenal und man muss sich überhaupt keine Gedanken machen, ob man einen Job bekommt. Der ist praktisch garantiert. Ingenieure werden immer gesucht.

In der Technischen Informatik war ich total glücklich! Ich war die einzige Frau, aber das hat überhaupt nicht gestört. Ich hatte sehr nette Kommilitonen und war auch immer sehr behütet durch die meisten. Es war eher von Vorteil eine Frau zu sein. Auch später bei der Berufswahl hat man es leichter: Männer gibt es viele und schon allein die Bewerbung einer Frau sticht heraus. Jetzt mache ich weiter und studiere den Master Information Systems!

 

 

 

Christina H MBPE


Christina
studiert Maschinenbau/ Produktentwicklung

Ich absolvierte ein Praktikum in einer Maschinenbaufirma. Das zeigte mir, dass Technik sehr viel Spaß macht. Zudem ist Mathe mein Ding. Reine Mathematik wollte ich allerdings nicht studieren, das wäre mir zu einseitig. An Maschinenbau gefällt mir, dass es sehr vielseitig ist. Dazu gehören neben Mathe auch Physik und besonders die praktische Anwendung des Gelernten. Deshalb wollte ich unbedingt an einer Fachhochschule studieren, um neben den theoretischen Lerninhalten auch Praxiserfahrung zu sammeln.

Ich besuchte ein Wirtschaftsgymnasium und könnte mir vorstellen, später im organisatorischen Bereich zu arbeiten, also Technik und BWL zu verbinden.

 

 

 

Oezlem WIIM


Özlem
studiert Wirtschaftsingenieurwesen/ International Management

Ich habe an der Hochschule Esslingen eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation gemacht und dort im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen gearbeitet – das heißt ich habe Labore mit betreut und Studierende unterstützt. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich dachte, jetzt fange ich auch an Wirtschaftsingenieurwesen zu studieren. Ich habe mich erkundigt und erfahren, dass die Hochschule Pforzheim einen sehr guten Ruf hat, deshalb bin ich hierhergekommen.

International Management habe ich ausgesucht, weil die Vorlesungen auch auf Englisch sind und mir Englisch sehr liegt. Außerdem gehen viele Unternehmen ins Ausland und da ist diese Ausbildung gefragt.

Während eines Auslandssemesters verbrachte ich ein halbes Jahr in Indien bei Mercedes Benz. Dort war ich im Bereich Logistik tätig, das war sehr interessant: Ich hatte viel mit Technik zu tun, saß manchmal aber auch im Büro und habe PowerPoint Präsentationen bearbeitet.

Wirtschaftsingenieurwesen ist ideal, weil es Technik und BWL verbindet! Ich würde es auf jeden Fall wieder machen! Nach dem Bachelor würde ich gerne einen Master
machen und eventuell ein paar Jahre im Ausland arbeiten und dann wieder zurück nach Deutschland kommen.

 

 

 

Jana_MBPE


Jana
studiert Maschinenbau/ Produktentwicklung

In meiner Schule gab es eine Kooperation mit der Robert Bosch GmbH und ich nahm an einem Elektrotechnikkurs teil. Im Rahmen dieses Kurses entwickelten wir einen Roboter, der einen Parcours durchlaufen konnte. Das war ein Schlüsselerlebnis für mich: gemeinsam in einer Gruppe an einem Projekt arbeiten. Von der  Planung bis zur Konstruktion – jeden Schritt zu verfolgen bis der Roboter fertig war und fahren konnte – hat mir riesigen Spaß gemacht. Da wusste ich, das möchte ich später machen: etwas entwickeln.

Zunächst absolvierte ich eine technische Ausbildung zur Industriemechanikerin und habe nun mit dem Maschinenbaustudium begonnen. Mein Traum ist es, später ein Produkt vor mir zu haben, von dem ich sagen kann, dass ich von Anfang an bei der Entstehung mitgewirkt habe.

 

 

 

Leonie MBPE


Leonie
studiert Maschinenbau/ Produktentwicklung

Maschinenbau ist ziemlich universell. Man kann irgendwie alles damit machen: Autos,  Raumschiffe oder Rollstühle bauen. Oder Roboter, die dafür sorgen, dass Querschnittsgelähmte laufen können… Viele denken Maschinenbau ist so ernst und langweilig und technisch und grau. Ganz im Gegenteil: Maschinenbau ist total cool, weil man so unterschiedliche Sachen machen kann.

Kreativität und Design spielen zum Beispiel eine wichtige Rolle: Konstrukteurinnen und Konstrukteure überlegen sich, welche Funktion etwas erfüllen und wie es aussehen soll. Wichtig sind Kenntnisse aus vielen Bereichen, wie beispielsweise Physik und Elektrotechnik. Maschinenbau ist also ein super Fach, wenn man ein abwechslungsreiches Studium machen will. Es steckt viel Praxis drin. Das merkt man bereits im ersten Semester: Wir bauten damals ein Auto mit einem Luftballonantrieb. Man sieht direkt, was man tut und kann es einfach machen: erst zeichnen, dann bauen – und es funktioniert. Ich kann mich gar nicht entscheiden, was das Beste am Maschinenbau ist.

 

 

 

 

Brigitte WIGPM


Brigitte,
studiert Wirtschaftsingenieurwesen/
Global Process Management

Schon in der Oberstufe hatte ich mich für die Leistungskurse Wirtschaft und Technik entschieden. Für mich war da schon klar, dass ich an der Schnittstelle tätig sein möchte. Auch das Ergebnis eines Studierfähigkeitstest hat mir bestätigt, das WI/GPM zu meinen Interessen passt.

Ich wollte unbedingt an einer Hochschule studieren. Eine praxisorientierte Ausbildung ist mir sehr wichtig. Da die Hochschule Pforzheim einen sehr guten Ruf hat und ich aus Pforzheim komme, bin ich direkt hier geblieben und würde es auch wieder so machen. Um neben dem Studium Praxiserfahrungen zu sammeln bin ich seit dem ersten Semester Werkstudentin. Später möchte ich sehr gerne in der Automobilindustrie arbeiten.

 

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