TANDEM – Mentoring Programm

Was ist eigentlich Mentoring? Ich weiß nicht, ob ihr überhaupt schon einmal davon gehört habt, ich zumindest wusste bis vor kurzem noch nicht so recht was Mentoring ist und was es bedeutet. Dass es was mit Mentoren und Mentees zu tun hat, kann man sich ja gerade noch herleiten, aber wer ist wer? 😀

Die Mentees

Die Mentees

Das ganze ist ein Tandem-Programm der Hochschule, bei dem im Vorfeld 35 Studierende mit sehr guten Noten und/oder heraus-ragendem Engagement ausgewählt und durch das Programm gefördert werden. Zuvor werden die Besten der Besten meistens vom Dekan angesprochen, ob sie sich denn auf einer der Plätze bewerben möch-ten. Aus diesen Bewerbungen werden dann 35 Studierende, die mindestens das 3. Semester erreicht haben, als Mentees ausgesucht. 🙂 Am Mittwoch (20.Mai) wurden dann in feierlichem Rahmen 70 Teilnehmer begrüßt, 35 alte Mentees und 35 neue Mentees. Das Programm läuft nämlich immer 1 Jahr und danach wird man als Mentee wieder verabschiedet und die neuen Mentees werden begrüßt. Wer aber sind eigentlich die Mentoren? Das sind Vertreter (zum Teil auch Abteilungsleiter oder auch Geschäftsführer) von großen Unternehmen wie Porsche, Daimler, Lenovo, Oracle, Würth, Beiersdorf und und und…

Die Mentoren

Die Mentoren

Sie sind dazu da den Mentees innerhalb diesen Jahres bei Ent-scheidungen zu helfen, die das Studium und die weitere Karriere-planung betreffen. Wie z.B. „Soll ich ein Auslandssemester machen? Wenn ja, wo?“, „Wo soll ich mein Praxissemester absolvieren?“ und so weiter. Ziel des Programms soll also sein, dass man eine Beziehung zum Mentor aufbaut und diese am Besten auch noch über dieses 1 Jahr hinweg halten kann. Für die Studenten ist das natürlich eine riesen Chance Kontakt zu einem möglichen Unternehmen fürs Praxissemester aufzunehmen oder gar zu einem möglichen zukünftigen Arbeitgeber. Man darf sich wirklich geehrt fühlen wenn man Mentee sein darf. 😉

Prof. Dr. Jautz und Frau Henig

An der Veranstaltung selbst haben dann Prof. Dr. Jautz und Stephanie Henig die alten Mentees zuerst mit einem Zertifikat verabschiedet. (Was in einer Bewerbung echt gut zu lesen ist ;))Danach haben 2 Tandems be-richtet, welche Er-fahrungen sie ge-macht haben und was von den Mentoren eigentlich an die Mentees weitergegeben wurde. Beide haben sich eigentlich mind. einmal im Monat mit ihrem Mentor persönlich getroffen und hatten öfters Kontakt per E-Mail, Telefon oder sogar Whats-App. 😀 Die größten Themen waren auch bei diesen Tandems Praxis- und Auslandssemester, wobei die Mentoren Beratungs- und Motivationsfunktion hatten. Manchmal auch Überzeugungsfunktion, denn in diesem Fall hat der Mentor dazu geraten ein Auslands-semester zu machen, doch der Mentee konnte sich das gar nicht vorstellen. 😉

Tipps der alten Tandems an die neuen Tandems waren dann:

  • der Erwartungshaltung bewusst werden
  • Zeitrahmen und Art und Weise, wie man kommuniziert definieren
  • Klare Agendapunkte für die Treffen ausarbeiten
  • Offenheit und keine Scheu vor neuen Vorschlägen
  • Kontakt zum Mentor pflegen und erste Schritte wagen
  • Nicht aufgeben und immer am Ball bleiben

Doch nichts desto trotz kann jede Beziehung der Tandems komplett unterschiedlich sein, denn es kommt immer darauf an, wie man kommuniziert und auf was man sich einlässt!

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Mentee und Mentor

Die neuen Mentees wurden dann nach und nach aufgerufen und ihrem Mentor vorgestellt. Auch wenn sie vorher schon wussten, aus welchem Unternehmen ihr Mentor stammt, war es zu Beginn der Veranstaltung ein kleines Rätselraten, wie der Mentor denn aussieht. Doch beim „Get Together“ im Anschluss, konnten die Tandems dann die ersten Gespräche führen, sich vorstellen und sich schon einmal entscheiden, wie die zukünftige Kommunikation denn aussehen soll.
Manche Mentees hatten aber leider das Pech, dass ihre Mentoren nicht kommen konnten, häufigster Grund war der Bahn-Streik! 😀

Doch alles in allem bleibt zu sagen, dass das Mentoring-Programm eine spitzen Gelegenheit ist, Beziehungen zu knüpfen und von erster Hand zu erfahren, was die Unternehmen denn eigentlich von Studenten erwarten oder auch nicht.

Wenn ihr nochmals genau wissen wollt, was euch dieses Programm bringt oder welche Mentoren es gibt schaut doch einfach mal hier vorbei. Hier bekommt ihr alle Informationen im Detail. 😉

– Natascha Haberkorn

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