BWL Top 10 – Was man sich merken sollte

Während so macher Vorlesung fragt man sich ja, wofür man die ganzen Sachen eigentlich braucht. Hunderte Theorien und Abkürzungen, zig Schemata und Formeln – wer soll da eigentlich den Überblick behalten? Hier meine Top 10 der Dinge, die man sich für das Praxissemester unbedingt merken sollte.

  1. ROI, B2B und BE – in BWL I und II wird mit Abkürzungen um sich geschmissen. Hier sollte man genau hinhören. Klar, genaue Definitionen kann man immer noch mal nachschlagen. Wenn man aber weiß, was ungefähr dahinter steckt und in welchen Bereich sie gehören, schaut man beim Meeting mit Experten nicht ganz so dumm aus der Wäsche :D.
  2. Der Office Kurs – die Arbeitswelt liebt Excel. Wer die Wenn-Funktion kennt und Verweise erstellen kann, ist schon mal klar im Vorteil. Denn Excel wird wohl bei den meisten Praktikantenstellen ein treuer Begleiter sein.
  3. Präsentationen – Gruppenarbeiten haben ja den Vorteil, dass jeder das machen kann, wo er besonders glänzen kann. Sollte bei euch das Erstellen und Bearbeiten von Power Point Präsentationen bisher nicht dazu gehören, solltet ihr in Zukunft vielleicht auch mal diesen Part übernehmen. Denn wer den Folienmaster beherrscht, wird selbst zum Master 🙂
  4. Das SIK-Programm – für manche ist es nur Gelaber, aber ich fand das SIK Programm gut. Ob bei Präsentationen oder im Vorstellunsgespräch – Rhetorik und Auftreten sind zwei wahnsinnig wichtige Faktoren, die man immer wieder trainieren und verbessern kann.
  5. Can you repeat this in English, please? B2 Kurs machen 😉
  6. Mathe, Statistik & Co. – viel musste ich bisher nicht rechnen. Aber alles rund um die Prozentrechnung sollte man draufhaben. Zumindest das Wissen, wie man den Taschenrechner bedienen muss :D.
  7. Soll an Haben – bei Buchführung, Kostenrechnung & Co. ist bei mir leider nicht viel hängen geblieben. Wenn man einen Investitionsantrag stellen muss, ist es aber von Vorteil zu wissen, was AfA bedeutet und was brutto und was netto ist.
  8. Schwerpunkte setzen – bei den ganzen Grundlagenfächern kommen die eigenen Schwerpunkte (beim Lernen) manchmal zu kurz. Aber gerade diese Fächer sind es, die einem am Arbeitsplatz wirklich weiterhelfen.
  9. Online Marketing – allen, die im Bereich Marketing zu Hause sind, kann ich empfehlen, die Bannerarten des Universal Ad Packages, die Funktion von Meta-Tags und die Kennzahlen für Online-Marketing zu kennen. Wer jedes Mal alles nachschlagen muss, verliert schnell den Überblick in Auswertungstabellen mit Click per Order und Co. Auch sinnvoll ist es, die Zahlen im Online-Marketing denen im „Offline-Marketing“ gegenüber zustellen. Denn wer Printkampagnen mit Onlinekampagnen vergleichen will, muss wissen, welche Zahlen man da überhaupt vergleichen kann.
  10. Keep cool – du fühlst dich nach den ersten vier Semestern noch nicht auf das Praktikum vorbereitet? Du fragst dich, was du eigentlich die letzten 2 Jahre gelernt hast? Keine Panik – das geht vielen so. Du weißt mehr, als du denkst. Außerdem ist die Devise am Arbeitsplatz in 95 % der Fälle sowieso: Learning by doing.

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