Teil 2: Zusatzqualifikationen – Ethikum

In Teil 2 der Zusatzqualifikationsreihe beschäftigen wir uns mit dem Ethikum

Was ist das Ethikum?

Das Ethikum ist ein Zertifikat, welches Studierende von Hochschulen in Baden-Württemberg, die sich besonders für die Themen Ethik und Nachhaltigkeit interessieren und sich dafür auch engagieren, erhalten können. Bei der Verteilung der Ethik-Zertifikate sind wir einsame Spitze, wie ihr unten erkennen könnt – hoffentlich bleibt das auch so!

csm_verteilung_ethikum_2016_30e80f0323-1

Wozu das Ethikum?

Das Ethikum ist zwar keine formale Qualifikation nach irgendeiner DIN-Norm, es zeigt euren potenziellen Arbeitgebern jedoch, dass ihr euch mit Themen wie Ethik, Nachhaltigkeit beschäftigt, dass ihr soziale und kulturelle Kompetenzen besitzt und dass ihr einen Blick raus in die globale Welt werft und eben nicht nur vor euren Lernbüchern hockt und euch ausschließlich mit eurem Studienfach beschäftigt.

Es kann durchaus relevant für die Chance auf den Wunscharbeitsplatz sein, weil viele Arbeitgeber das Ethikum sehr gerne sehen. Natürlich kann man jetzt nicht pauschal sagen, dass ihr dadurch grundsätzlich einen Vorteil gegenüber Mitstreitern habt, aber am Ende des Tages könnte es eben sein, dass gerade das über Top oder Flop entscheidet.

Gerade in unserer globalisierten Welt gewinnen die angesprochenen Themen immer mehr an Bedeutung für den  einzelnen Menschen, sowie für Unternehmen.

Der berühmte „Blick über den Tellerrand hinaus“ trifft hier also punktgenau zu.

Voraussetzungen für das Ethikum

Die Voraussetzung um das Ethikum erfolgreich zu absolvieren ist grundsätzlich, dass man bei Beantragung des Zertifikates 100 Ethikpunkte vorweisen kann. Diese Punkte kann man sowohl während des Bachelor- ,als auch während des Masterstudiums sammeln. Beantragen kann man das Zertifikat jederzeit nach Erreichen der 100 Punkte, man muss also damit nicht bis zum Ende des Studiums warten. Womit wir auch schon beim nächsten Thema wären: Spätestens beantragt werden muss das Ethikum vor Abgabe der Bachelorthesis (bei Masterstudenten natürlich entsprechend vor Abgabe der Masterthesis).

Wie erreicht man denn nun die diese Punkte?

1 Ethikpunkt entspricht 2 Stunden Arbeitsaufwand, bei 100 Ethikpunkten wären das also 200 Stunden, die ihr durch folgende Möglichkeiten erreichen könnt:

  • Besuch von Lehrveranstaltungen / Schreiben von Hausarbeiten
    entweder im Rahmen eures Vorlesungsplanes oder freiwillig
  • Mitarbeit in studentischen Initiativen wie sneep, Unicef oder Initiaid
    aktives Starten von Projekten wird besser bepunktet als passive Teilnahme
  • rtwe Online-Seminare
    hier könnt ihr an der Onlineakademie teilnehmen (EOS oder NEO), es werden aber auch Summerschools angeboten

Weitere wichtige Hinweise hierzu:

  • im Rahmen der Thesis können keine Ethikpunkte gesammelt werden
  • es müssen mindestens 3 benotete Leistungen (Prüfungen, Hausarbeiten) im Rahmen der 100 Punkte erbracht werden
  • Pflichtveranstaltungen können nur zu 40% angerechnet werden (zum einen weil man das Zertifikat nicht einfach so hinterhergeworfen bekommen soll, dadurch sinkt der Wert und zum anderen, um ein wenig mehr Gerechtigkeit herzustellen, da manche Studiengänge viele ethische Themen beinhalten und andere weniger)
  • Pforzheimer Studenten müssen mindestens 25 % der Ethikpunkte über das rtwe Online-Seminar sammeln. Hier gibt es noch den Link dazu: http://akademie.rtwe.de/
    Hier könnt ihr, wie oben schon kurz angesprochen, Online- oder Kompaktseminare in Form von Summerschools belegen. Damit könnt ihr natürlich bereits ab dem 1. Semester starten. Es gibt allerdings jedes Semester eine Anmeldefrist (man meldet sich Online auf der Hompepage an), d. h. man kann nicht unter dem Semester jederzeit einsteigen

Mein Fazit

Wenn ihr euch für die Themen Ethik und Nachhaltigkeit interessiert und ihr bisher den Erwerb des Ethikums noch nicht so auf dem Schirm hattet, schaut es euch ruhig mal an. Vor allem das rtwe Online-Seminar ist eine super Plattform um mit anderen Studenten diese Themen zu diskutieren und auch um Neues zu lernen. Man bekommt einen breiteren Horizont, wenn man viele verschiedene Ansichten betrachtet. Aktuell wird in den Foren über Themen wie Toleranz, Wahrheit oder Glück heiß diskutiert

Ein Gedanke zu “Teil 2: Zusatzqualifikationen – Ethikum

  1. Pingback: Zusatzqualifikationen | StudiReporter | Hochschule Pforzheim

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.