5 Anzeichen, dass ihr das Falsche studiert!

Nicht jeder studiert gleich von Anfang an das richtige Fach. Diese offensichtlichen Anzeichen solltet ihr beachten

1. Kommilitonen in anderen Sphären

Schweben die Kommilitonen in ganz anderen Sphären oder beeindrucken die Vorlesungen mit Begriffen, die bereits ein vorangegangenes Studium zum Verständnis benötigen, ist der Blick in die Studienordnung definitiv zu kurz ausgefallen. Wer jetzt wechselt, hat aber zum Glück noch nicht zu viel Zeit falsch investiert.

2. Verzweiflung im Mathekurs

Wer Ableitregeln oder andere mathematische Grundkenntnisse aus der Schulzeit nach dem Abitur aus dem Gedächtnis gestrichen hat, hat es in VWL- oder BWL-Studiengängen von Anfang an schwer.

Stimmen die Funktionen nie, verwirren die Potenzen und verschwindet die Mitternachtsformel ständig wieder aus dem Kopf, ist vielleicht ein Fachwechsel angebracht.

Wer den einfachen Weg scheut, kann aber auch zu Nachhilfekursen greifen. Und wer sich im Gegenteil total unterfordert fühlt und die ersten Klausuren mit 1,0 besteht, sollte vielleicht eine echte Herausforderung im Mathematikstudium suchen.

3. Immer Ärger mit den Eulen-Professoren

Modern, offen und unbürokratisch. So vermarkten sich viele Hochschulen. Das Gegenteil beweist einem manch altgedienter Professoren schon nach einer Vorlesung.

Und zwar am Mittwochmorgen, pünktlich um 8.00 Uhr bei der Einführung in die Mikroökonomie. Da setzen sie sich vor ihren Overheadprojektor, zeichnen unzählige Kostenfunktionen auf und beten eulenähnlich im immer gleichen Tonfall ihre Erläuterungen herunter, die die Studenten natürlich schon beim ersten Hören komplett nachvollziehen sollen. Nachfragen unerwünscht.

Wer daran verzweifelt, sollte zumindest die vertiefenden Tutorien abwarten. Wer dann aber immer noch nur Bahnhof versteht, sollte nicht hoffen, dass es in vertiefenden Fächern wie besser wird.

4. Das Hyperlernen-Auskotzen-Phänomen

Erste Vorlesung, erste Klausur, erste Note: 3,7. So sieht ein Studienauftakt nach Maß aus. Dabei hatte man auf die erste Klausur regelrecht hingefiebert, alles mehrmals durchgearbeitet und sich das gesammelte Wissen ins Hirn geklopft, um es dann auf die Klausurfragen niederprasseln zu lassen – bei vielen Studenten auch Bulimielernen genannt, weil man das angehäufte Wissen regelrecht auskotzt.

Doch dieses Prinzip, mit dem sich so manche Klausur überstehen lässt, beherrscht leider nicht jeder perfekt. Trotz einer intensiven wochenlangen Affäre mit dem Klausurstoff kommt am Ende immer nur Mittelmaß heraus. Doch das allein ist noch kein Grund zum Studienabbruch.

Fast jedes Studium wartet mit Klausuren, in denen man nur das schreiben darf, was die Dozenten hören wollen. Ums Verstehen geht es nicht. Diskussion ausgeschlossen.

5. Herr über die eigene Zeit

Fünf Kurse an fünf verschiedenen Tagen. Oder vier Stunden Pause zwischen zwei Seminaren. Ein solcher Stundenplan macht nicht nur einen Nebenjob quasi unmöglich. Nur wer richtig gut organisiert ist, schafft es auch, sich in der zerstückelten Freizeit auf den Lernstoff zu konzentrieren.

Im Gymnasium bläuen einem die Lehrer ein, dass ein Studium nichts für Verplante sei. Ein bisschen verplant ist jeder mal. Manche haben das Studienfachwechseln sogar perfektioniert. Da geht es von VWL zu Russistik und weiter zu Geschichte. Studienende – unbestimmt verspätet. Bitteres Fazit: Die Suche nach dem perfekten Studium kann sehr lange dauern

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.