Sehenswertes in und um Pforzheim

Die letzten Tage des Augusts brechen an. Einige von euch sind vielleicht noch in Pforzheim, sei es wegen eines (Werkstudenten-) Jobs oder auch wegen einer Seminararbeit. Irgendwie verbringen doch viele zumindest einen Teil der Semesterferien in der Goldstadt. Anlass genug um sich einmal zu überlegen, was man denn hier unternehmen könnte. Falls ihr eine Pause von der Bibliothek, dem Job braucht oder falls ihr einfach mal mit Freunden etwas unternehmen wollt hat „die Pforte zum Schwarzwald“ mehr zu bieten als so manch einer denkt. Zudem ist es immer gut einen Plan im Kopf zu haben, wo man mal seine Eltern oder auch die Großeltern mit hinbringen kann, wenn diese der Studentenstadt des Schützlings mal einen Besuch abstatten. Denn wenn wir mal ehrlich sind werden sie weder der tausendste Friseur, noch die drei Dönerläden um die Ecke begeistern können.

Was viele Studierende nicht wissen, ist dass man mit Pforzheim den Schwarzwald direkt vor der Nase hat. Generell gibt es viel tolle Natur und Wälder rund um die Goldstadt, die genug Gelegenheit bieten der Stadt für ein Weilchen zu entfliehen, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen.

So könntet ihr zum Beispiel dem Naturpark Schwarzwald Mitte/ Nord einen Besuch abstatten. Hier gibt es ein großes Wanderwegnetz mit abwechslungsreichem Höhenprofil (für Radfahrer und Mountainbiker), sowie Erlebnispfade für Kinder. Außerdem lockt ein Angebot an Gastronomie mit regionalen Lebensmitteln. Mehr Infos findet ihr hier.

Die Stadt Pforzheim selbst hat aber auch vieles zu bieten, was man in seiner Studienzeit hier besichtigt haben sollte.

Da wäre zunächst der Wildpark. Denn kennen sicher alle, weil er gerade auf der anderen Straßenseite der Hochschule ist. Der Besuch des Wildparks ist kostenfrei und eine schöne Idee, gerade an einem sonnigen Herbsttag. Schaut euch unbedingt die Otter an, die sind wirklich goldig.

Dann gibt es noch das Gasometer, von dem einige sicher auch schon gehört haben. Hier gibt es zurzeit noch bis 2018 das weltgrößte 360° Panorama „ROM 312“. Ausgestellt sind die prächtigsten Kapitale der Antike im Jahr 312 n.Chr. Durch die 15 Meter hohe Plattform bekommt ihr einen 360° Blick über die Millionenstadt. Das Gasometer ist täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet und kostet für Studenten 9 € (Studentenausweis nicht vergessen!) und sonst 11€ für Erwachsene.

Oder wie wäre es mit einem Ausflug ins Schmuckmuseum? Denn wofür ist die Goldstadt besser bekannt, wenn nicht für den Schmuck? Das Schmuckmuseum ist im Reuchlinhaus. Hier gibt es eine große Sammlung von originalen Schmuckstücken aus fünf Jahrtausenden. Das Museum hat Beispiele aus vor- und frühgeschichtlichen Kulturen bis zum Schmuck der Gegenwart. Ein Schwerpunkt liegt auch auf Kleinodien aus der griechischen und etruskisch-römischen Antike, aus der Renaissance und dem Jugendstil. Ein Besuch lohnt sich also!

Falls ihr dann noch nicht genug gestaunt habt über den Schmuck, gibt es noch die Möglichkeit die Schmuckwelten zu besichtigen. Die Einkaufsbereiche und die gläserne Manufaktur könnt ihr kostenfrei besichtigen. Zudem könnt ihr seit dem 19.08. noch bis zum 30.09. die Sonderausstellung „Kronen der Macht“ bestaunen. Hie werden prunkvolle  Königskronen,  religiöse  Insignien  und  der  Glanz von Majestäten präsentiert. Insgesamt über 100 Königs- und Kaiserkronen. Definitiv eine schöne Idee für einen verregneten Nachmittag in Pforzheim.

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