„Lange Nacht der Wissenschaft“ – Ein Erlebnisbericht

Am Freitag den 20.10.2017 fand an der Hochschule Pforzheim zum vierten Mal nach 2009, 2011 und 2015 die „Lange Nacht der Wissenschaft“ statt. Da ich erst seit dem Wintersemester 2016/2017 an der Hochschule Pforzheim studiere bestand dieses Jahr das erste Mal die Möglichkeit daran teilzunehmen.

Ich hatte noch nie an einer solchen Veranstaltung teilgenommen, daher stellte sich mir die Frage, warum ich meinen Freitagabend an der Hochschule verbringen sollte und mich weiter meiner Bildung widmen, anstelle mich von den Strapazen der Woche zu Hause zu erholen.

Da man als Student aber stets wissbegierig und neugierig ist, habe ich kurzerhand einen Flyer der Veranstaltung zur Hand genommen und mich informiert.

In besagtem Flyer heißt es in dem Begrüßungswort von Professor Dr. Ulrich Jautz, Rektor der Hochschule Pforzheim, dass den Besuchern „neue Perspektiven auf aktuelle Fragen unserer Gesellschaft“ eröffnet werden. Darüber hinaus sollte der Beweis erbracht werden, dass Wissenschaft spannend und unterhaltsam ist. Da war mein Interesse geweckt, schließlich wollte ich mir nicht entgehen lassen, wie man das Thema „Niedrigzinspolitik der EZB“ oder die aktuelle Situation der Goldstadt Pforzheim im Hinblick auf den wirtschaftlichen Wandel, so in einen Vortrag packen kann, dass das Publikum Spaß daran hat.

Nun da der Entschluss gefasst war, den Freitagabend mit Wissenschaft zu verbringen, stellte sich mir die Frage, welche Vorträge / Workshops ich besuchen möchte?

Und da wurde es etwas tricky: Das Angebot umfasste 20 Vorträge, 6 Workshops für Erwachsene und weitere 3 Workshops speziell für Kinder. Als wäre das nicht schon genug, wurde auch ein ansprechendes Rahmenprogramm mit Science Slam und Lasershow (dazu später mehr) geboten.

Ich musste nun einen ausgeklügelten Plan erstellen, um alle Workshops und Vorträge zeitlich unterzubringen, die ich gerne besuchen wollte. Letztendlich fiel meine Wahl auf die Vorträge „Luxus! – Vom glücklichen Geldausgeben“; „Zins, lass nach! – Die Nullzinspolitik der EZB und deren Folgen für unser Geld“; „Pforzheim: Schmuckstadt – oder was? Probleme des regionalen Wandels“ und „Laster, Liebe, Leidenschaft – Luxus, Design & Marketing“. Desweiteren entschied ich mich für die Workshops: „Terror, Amok, Autorennen – nützt Strafe noch? – Fragen an das deutsche Strafrecht“ und „Mathemagische Zaubershow – Roboter, Rechentricks und Rätselspaß“.

Nun da mein Zeitplan stand, konnte der große Abend kommen.

Ich begab mich also Freitagabend, pünktlich zu Beginn, um 18:00 Uhr ins Audimax der Hochschule Pforzheim. Dort sollte eine Begrüßung durch den Rektor der Hochschule, Professor Dr. Ulrich Jautz, erfolgen. Als ich ankam musste ich feststellen, dass auch andere bereit waren ihren Freitagabend im Namen der Wissenschaft zu verbringen: Das Audimax war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Eingeleitet wurde der Abend durch eine Darbietung des Theater Pforzheim. Genauer von der Gruppe „Company“ die einen Ausschnitt aus ihrem derzeitigen Stück „Falco – the spirit never dies“ zeigte. Zur Musik von Falco wurden einige erstklassige Tanzeinlagen aufs Parkett gezaubert. Das Stück läuft noch bis Mitte Februar 2018 im Theater Pforzheim und ist für Falco Fans ein tolles Erlebnis.

Bilder HS Pforzheim / Annika Borchers

Nach diesem gelungenen Auftakt folgte die Begrüßung durch den Rektor der Hochschule. Diese beinhaltete einige allgemeine Worte über die Hochschule und die Betonung des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandels. Am meisten blieb bei mir ein Satz hängen: „Wissen ist in der heutigen Zeit die wertvollste Ressource“. Das hört man natürlich gerne, wenn man als Student nichts anderes tut als sein Wissen zu vergrößern.

Bilder HS Pforzheim / Annika Borchers

Nun da die einführenden Worte gesprochen waren, konnte die große Wissensreise beginnen. Mein erster Vortrag hatte den Titel „Luxus – Vom glücklichen Geldausgeben“ und wurde von Professor Dr. Hanno Beck gehalten. Dabei ging es um die Verbindung zwischen verschwenderischem Geldausgeben und der dadurch aufkommenden Glücksgefühle.

Bilder HS Pforzheim / Michael Karalus

Einführend stellte der Dozent einige Luxusgüter vor; am interessantesten davon war für mich das Toilettenset, das den Gästen der Oscarverleihung gereicht wird, Es kostet 290 $ und besteht mehr oder weniger aus überteuertem Toilettenpapier. Folgend wurde eine wissenschaftliche Studie vorgestellt in der bewiesen wurde, dass Männer vor Frauen verschwenderischer mit ihrem Geld umgehen; analog dazu finden Frauen Männer, die sich mit Luxus umgeben attraktiver. Für die Männer unter uns heißt das folglich, dass wir immer dann, wenn wir auf Brautschau sind, unsere luxuriösesten Güter offenherzig vorzeigen sollten. Im Gegensatz dazu, achten Frauen bei ihrer weiblichen Konkurrenz auf Luxus, das heißt, Männer die eine teuer ausgestattete Frau an ihrer Seite haben, werden seltener von Frauen angeflirtet. Auch diese wissenschaftliche Erkenntnis lässt sich für das Datingverhalten nutzen.

Die medizinische Forschung hat herausgefunden, dass 30-50% des Glücksempfindens genetisch bedingt sind, man ist folglich zwar für sein eigenes Glück zuständig, jedoch nur für die Hälfte davon. Wahrlich glücklich schätzen können sich diejenigen, die dänische Vorfahren haben, da die Dänen laut Studien das glücklichste Volk sind.

Nun zu einer etwas handfesteren Frage: Was macht denn eigentlich glücklich? Hierauf gibt es vier Antworten:

  1. Gesundheit, ein paar Minuten Bewegung und gesunde Ernährung können das Glücksempfinden stark steigern.
  2. Freunde, hier gilt grundsätzlich je mehr desto besser, aber nur bis zu einer Grenze von 120 Leuten. Gemeint sind übrigens „echte“ Freunde, also nicht lose soziale Kontakte oder gar Facebook – Freunde.
  3. Gene, wie bereits erwähnt können hier besonders die Dänen punkten.
  4. Einkommen, welch Überraschung, dass auch Geld glücklich macht. Hier gilt aber zu beachten, dass ein steigendes Einkommen nur bis zu einer gewissen Grenze zu einem gesteigerten Glücksempfinden führt. So sind beispielsweise Lottogewinner nach einem Jahr wieder genauso glücklich, wie vor ihrem Gewinn. Dieses Phänomen nennt man hedonistische Tretmühle und hat ihren Ursprung in der Tendenz des Menschen, sich schnell an die neue Situation zu gewöhnen und diese dann als selbstverständlich hinzunehmen.

Nun da wir wissen, was uns grundsätzlich glücklich macht, noch ein paar Tipps, wie wir dieses Wissen in die Realität umsetzen können:

  1. Erlebnisse kaufen. Gönnt man sich ein kostspieliges Erlebnis, so bleibt einem davon die Erinnerung, wohingegen Gegenstände nach einer gewissen Zeit ihren Reiz verlieren. Kleiner Sidefact: unser Gehirn verschönert die Erinnerung an Erlebnisse zusätzlich, das heißt selbst wenn das Erlebnis gar nicht so schön war, wird uns unser Gehirn später vorgaukeln, dass es wundervoll war.
  2. Schenken. Anderen eine Freude machen beschert auch uns die größte aller Freuden.
  3. Kleinigkeiten kaufen. Verteilt man sein Geld auf mehrere kleinere Anschaffungen verschafft man sich mehr Glücksmomente.
  4. Keine Vergleiche. Das Schlimmste was man tun kann ist, sich mit anderen in seinem Umfeld zu vergleichen. Das schafft nur Neid und damit Unglück mit der eigenen Situation.

Das wichtigste, um jeden Tag ein klein wenig Glück zu verspüren ist, sich zu fragen: Was habe ich, das mich glücklich macht? Das kann etwas ganz einfaches sein, wie die Zeit für einen täglichen Spaziergang oder die Vorfreude auf ein schönes Abendessen mit der Familie.

Abschließend kann man sagen, dass Luxus eine Geisteshaltung ist und die besten Dinge im Leben keine Dinge sind.

Mit diesen Denkanstößen wurde das Publikum in den weiteren Abend entlassen.

Um länger über diese Theorien nachzudenken blieb leider keine Zeit, da es direkt mit dem ersten Workshop weiterging: „Terror, Amok, Autorennen – nützt Strafe noch? – Fragen an das deutsche Strafrecht“ von Professor Dr. Lorinser und Professor Dr. Thäle.

Einführend wurden die Teilnehmer zu zwei aktuellen Strafurteilen befragt. Einerseits ging es um einen Krawallmacher während des G20 Gipfels andererseits um einen Beteiligten eines illegalen Straßenrennens, bei dem ein Mensch ums Leben gekommen war. Der Krawallmacher war erstinstanzlich zu 2 Jahren und 7 Monaten Freiheitsentzug und der Rennfahrer zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Teilnehmer sollten nun angeben, ob ihnen diese Strafen zu hoch, zu niedrig oder angemessen erscheinen.

Nach dieser Abstimmung wurden die Straftheorien des StGB vorgestellt:

  1. Absolute Straftheorie, sie zielt in erster Linie auf die Vergeltung ab
  2. Relative Straftheorie, hier steht die Prävention im Vordergrund

Hierzu wurde auf das gestiegene Gefühl der Unsicherheit in der Gesellschaft eingegangen, das sich nicht empirisch belegen lässt, da die Zahl der Straftaten in Deutschland kontinuierlich sinkt.

Hier erfolgte gleich der erste Einwurf aus dem Publikum, in dem auf kürzlich verübte Wohnungseinbrüche in der Nachbarschaft eines Teilnehmers verwiesen wurde. Hier sollte man wohl sagen, dass dieser Einwurf die vorgetragenen Studien stützt, da zwar die gefühlte Kriminalität steigt, aber eben nicht die tatsächlich verübte.

Im weiteren Verlauf des Vortrags wurde die provokante These aufgestellt, dass eine steigende Sicherheit nicht durch das Strafrecht realisierbar ist.

Diese wurde dann auch zugleich heftigst diskutiert: So kam die Frage auf, wie denn das Gewaltmonopol des Staates zu rechtfertigen ist, wenn er es durch die verhängten Strafen nicht zielbringend einsetzen kann. Im gleichen Atemzug wurde etwas ironisch die Rückkehr zur Selbstjustiz gefordert, was aber nach einhelliger Meinung der Kursteilnehmer keinen Sinn machen würde (Gott sei Dank).

Die Diskussion ging noch einige Zeit weiter, wobei unter anderem noch die Idee aufkam, dass der Staat eine Entschädigung an Hinterbliebene von Terroropfern zahlen sollte, quasi als Wiedergutmachung für das Versäumnis, den Anschlag nicht verhindert zu haben.

Zudem wurde über die Privatisierung von Gefängnissen gesprochen. Hier war insbesondere das Problem, ob es überhaupt möglich ist, ein Gefängnis gewinnbringend zu führen. Mit dem Versprechen, dieser Frage bis zur nächsten langen Nacht der Wissenschaft wissenschaftlich auf den Grund zu gehen endete dann auch dieser erste Workshop.

In der Abstimmung zu Beginn des Kurses haben übrigens die meisten dafür gestimmt, die Täter noch härter zu bestrafen, was wahrlich interessant ist, da beide Urteile in Fachkreisen als hart gelten.

Nach dieser doch etwas anstrengenden politischen Auseinandersetzung mit dem deutschen Strafrecht und den Sorgen der Bürger Pforzheims freute ich mich auf meinen nächsten Workshop: „Mathemagische Zaubershow – Roboter, Rechentricks und Rätselspaß“ von Professor Dr. Peer Johansen.

Bilder HS Pforzheim / Annika Borchers

Als ich den Titel dieses Workshops im Flyer gelesen hatte, war für mich klar, dass ich daran teilnehmen musste, denn allein das Wortspiel im Titel verhieß eine unterhaltsame Darbietung.

Begrüßt wurden die Teilnehmer von dem kleinen Roboter Magic NAO, der auch der Zauberkünstler des Abends sein sollte.

Für den ersten Trick bat der Assistent von Magic NAO, Professor Dr. Johansen, das Publikum 5 Karten aus einem Kartendeck zu ziehen. Diese 5 Karten wurden dann einzeln vor den Roboter gelegt und dieser erkannte sie mit Hilfe von Kameras und dem Abgleich mit einer gespeicherten Datenbank. So weit so unspektakulär. Die fünfte Karte aber erkannte der Roboter nicht durch Kameras, sondern er erriet sie auf Grundlage der zuvor gesehenen Karten. Wie dieser Trick funktioniert, wurde leider nicht von Professor Johansen verraten, wer aber eine Idee hat kann ihm eine Email schreiben und erhält dann weitere Tipps.

Beim zweiten Trick wurden die vier Asse des Kartenspiels und ein Joker ausgesondert. Nun legte der Professor eine Karte verdeckt auf den Tisch (das Ass, das später ausgewählt werden würde) und stellte dann einer Zuschauerin zwei Fragen:

  1. Wähle eine Farbe aus; Antwort: Schwarz – die Schwarzen werden verworfen
  2. Wähle Herz oder Karo; Antwort: Herz – das Herz Ass wird behalten

Nun wird die verdeckte Karte aufgedeckt, und natürlich ist es das Herz Ass.

Die Erklärung für diesen Trick ist ziemlich simpel: Die Zuschauerin wählt zwar Farbe bzw. Symbol, der Zauberer hingegen die Aktion, die durchgeführt wird.

Hätte die Zuschauerin also beispielsweise die roten Karten gewählt, hätte die Anweisung geheißen, behalte die roten Karten. So lässt sich die verbleibende Karte immer durch den Vorführenden bestimmen.

Der dritte Trick bestand darin, bei einem Kartenspiel mit 32 Karten durch nur 5 Fragen auf eine bestimmte, vom Publikum ausgewählte, Karte zu kommen. Das klingt auf den ersten Blick nicht allzu spektakulär, wird es dann aber bei einem zweiten. Denn man kann mit nur einer Frage mehr, die doppelte Menge an Daten durchsuchen – das ist auch das Verfahren, das Suchmaschinen anwenden.

Mit diesem Trick endete die mathemagische Zaubershow. Sie schaffte es tatsächlich Laien die Welt der Computer und Roboter näher zu bringen.

Nach dieser technischen Lehrstunde folgte das Highlight des Abends: Die Lasershow.

Dafür wurde das Audimax in Nebel gehüllt und dann durch zuckende Laserstrahlen erhellt.

Die Strahlen zuckten im Rhythmus von „Ever Dream“ von Nightwish, „Music“ von Sylver feat. John Miles und dem Soundtrack zu dem Film „Requiem for a Dream“.

Bilder HS Pforzheim / Annika Borchers

Diese Show war wirklich atemberaubend und eine schöne Abwechslung zu den vielen Feuerwerken die man auf Festen sieht. Zudem ist sie wetterunabhängiger.

Anschließend an dieses Großereignis besuchte ich den Vortrag „Zins lass nach! – Die Nullzinspolitik der EZB und deren Folgen für unser Geld“ von Professor Dr. Urban Bacher.

In diesem Vortrag wurden die verschiedenen Möglichkeiten der Vermögensanlage und deren derzeitige Situation dargestellt. Für mich als armer Student stellt sich leider nicht die Frage, ob ich mir weitere Aktien oder vielleicht doch einen Goldbarren anschaffe. Für alle anderen, die finanziell besser gestellt sind kann ich sagen, dass es für die Geldanlage ein magisches Dreieck gibt, das aus Sicherheit, Rendite und Liquidität besteht. Erreicht wird dieses, indem man seine Anlagestrategie breit aufstellt. Ein beispielhafter Anlageplan sieht aus wie folgt:

  • 30 – 40 % ins eigene Zuhause, Gold und Kunst
  • 30 – 40 % in Aktien (nicht nur deutsche, sondern auch amerikanische und solche von Schwellenländern)
  • 20 – 40 % als Puffer in Bar behalten

Zusammenfassend kann man das in einem schönen Satz sagen: „Geld allein macht nicht glücklich, es gehören auch Aktien, Gold und Immobilien dazu“

Weiter im Programm ging es mit dem Vortrag „Pforzheim: Schmuckstadt – oder was? Probleme des regionalen Wandels“ von Professor Dr. Helmut Wienert.

Grob zusammengefasst lässt sich sagen, dass es darum ging, wie Pforzheim den Niedergang der Schmuckindustrie verkraftet hat. Dies lässt sich wie folgt beantworten: Der Verlust der Schmuckindustrie war für Pforzheim nicht gravierend, das eigentliche Problem der ansässigen Industrie ist die vermehrte Zuwanderung gering qualifizierter Arbeitskräfte, die in der vorherrschenden Hochlohnwirtschaft keinen Arbeitsplatz finden. Nichtsdestotrotz steht Pforzheim besser da, als andere altindustrialisierte Regionen, wie beispielsweise das Ruhrgebiet.

Den Abschluss des Abends bildete der Vortrag „Laster, Liebe, Leidenschaft – Luxus, Design & Marketing“ von Professor Dr. Jan Of.

Bilder HS Pforzheim / Michael Karalus

Hervorzuheben sind hier die Ausführungen zu der Auswirkung von Share – Geschäftsmodellen auf die Bedeutung von Statussymbolen. Jeder Deutsche liebt bekanntlich sein Auto und kommuniziert darüber auch seinen Status in der Gesellschaft. So hat ein Porsche (von denen übrigens noch immer 2/3 aller jemals gebauten auf den Straßen unterwegs sind) eine andere Wirkung auf die Mitmenschen als ein Renault.

Die Deutschen stehen Share – Projekten zwar offen gegenüber, glauben aber dennoch weiterhin an das Auto als Statussymbol. Aus diesem Grund wird versucht, Share-Projekte so zu gestalten, dass sich ein Status nach außen transportieren lässt. Dies geht beispielsweise dadurch, dass man gewisse Features durch Aufpreis freischalten kann. Dies kann eine höhere Fahrleistung oder eine auffälligere Wagenfarbe sein. Durch eine solche Gestaltung von CarSharing wird gewährleistet, dass der eigene Status nach außen transportiert werden kann.

Mit dieser Erkenntnis endete der letzte Vortrag der diesjährigen „Landen Nacht der Wissenschaft“. Es war inzwischen Mitternacht und die Zuschauerzahl hatte sich doch merklich verkleinert. Auch ich war inzwischen sehr müde und froh, endlich in mein Bett fallen zu können.

Auch wenn am Ende das Zuhören schwerer fiel, muss ich eingestehen, dass das Versprechen des Rektors der Hochschule, Wissenschaft unterhaltsam zu vermitteln, eingehalten wurde. Die Themen waren breit gefächert, so dass für jeden etwas dabei war und auch so gestaltet, dass sie für eine angemessene Unterhaltung an einem Freitagabend sorgten.

Sollte es während meiner Studienzeit eine weitere „Lange Nacht der Wissenschaft“ geben, werde ich auf jeden Fall daran teilnehmen, da nicht nur die Vorträge bildend sind, sondern auch die Gespräche mit anderen Teilnehmern sehr inspirierend sein können.

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